Verbesserte Kommunikation dank Co-Browsing-Tool Twiddla

TwiddlaWie oft hatte man schon folgendes unliebsames Szenario: man schickt einem Kunden einen Layoutentwurf für eine Internetseite und der Kunde ist nicht 100% zufrieden - erdreistet sich sogar Änderungen vorzuschlagen :)
Sofern das passiert ist, versucht der Webdesigner nun via Telefon und E-Mail konstruktive Vorschläge aus dem Kunden herauszukitzeln. Im schlimmsten Fall redet man lange aneinander vorbei und verschwendet so kostbare Zeit. Doch das ist nun vielleicht vorbei!

Co-Browsing ist angesagt!

Was zum Teufel ist denn nun schon wieder Co-Browsing? Wie das Wort bereits erahnen lässt, bedeutet es frei übersetzt “zusammen surfen”. Und das natürlich auch wenn Person A in Düsseldorf und Person B in Brasilien sitzt.

Die Website von Twiddla schreibt dazu folgendes:

Browse websites in a shared, real-time whiteboard, while marking them up, sharing files, and chatting along. It’s called co-browsing; all the cool kids are doing it.

Was bietet Twiddla denn nun?

Benutzeroberfläche von TwiddlaDas (für mich) wichtigste gleich vorweg: Für Twiddler brauch man keinen Account, keine Trash-E-Mail-Adresse :) absolut gar nichts außer einer zweiten Person mit der man sich über ein Online-Projekt austauschen möchte.

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Man ruft die Website von Twiddla auf, startet ein neues Meeting und erhält einen Browser im Browser. Nachdem man die URL eingegeben hat erscheint die gewünschte Seite. Nun hat man die Möglichkeit gemeinsam mit mehreren Person über diese Seite zu diskutieren und für alle Meeting-Teilnehmer sichtbare Änderungen anzumerken.
Die Änderungen werden einfach mit einem Marker auf die Seite gekritzelt. So können handschriftliche Anmerkungen, Notizen, Textinformationen und Rahmen verwendet werden. Ebenso bietet Twiddla die Möglichkeit Grafiken hochzuladen und diese dann als Korrektur in die Seite einzufügen.

All diese Werkzeuge und die Browseroberfläche lassen sich den individuellen Bedürfnissen des Users anpassen und abspeichern. Will man eigene Räume für verschiedene Kunden anlegen und Einstellungen speichern kommt man dann allerdings doch nicht am Account vorbei.

Zu komplex für Max Mustermann?

Ich finde ein solches Tool absolut genial, sofern man es mit Personen nutzt die sich auf ein solches Tool auch einlassen können. An zu komplexer Bedienung wird es sicher nicht scheitern. Das trifft aber leider nicht auf jeden Kunden zu, ich kann mir jedoch für Freelancer die eine Agenturarbeit mit dem zuständigen Creative Director besprechen müssen kaum ein sinnvolleres Tool vorstellen.

In jedem Fall einen Blick Wert.

Website: www.twiddla.com

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5 Reaktionen auf diesen Beitrag

  1. Webstandard-Team
    1. September 2008, 10:27 Uhr

    Funktioniert wirklich gut. Danke für den Tipp, denn das von dir oben beschriebene Szenario kennt wohl jeder ;o)

  2. Rainer
    2. September 2008, 07:25 Uhr

    wirklich nicht übel. aber wie du schon richtig erknannt hast für den endkunden wohl unbrauchbar weil zu doof. in dem zusammenhang fällt mir auch skype ein, welches mit seinem extra yugma se aufwartet. natürlich nicht vergleichbar nur als tipp ;-)

  3. Jonas
    2. September 2008, 07:57 Uhr

    @ Rainer: Yugma kannte ich bis gerade noch gar nicht. Sieht aber auch sehr interessant aus.
    Ich werde mir das mal genauer anschauen. Danke für den Tipp!

  4. Rainer
    8. September 2008, 10:23 Uhr

    aber gerne doch :)

  5. Marc
    28. September 2008, 18:50 Uhr

    Ein wirklich sehr cooles Teil! Und eigentlich auch idiotensicher …
    Danke für den Tipp!

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